2020 KEINE AUSZEICHNUNG JUNIORSPORTLER:IN DES JAHRES

Die Auszeichnung „Juniorsportler:in des Jahres“ 2020 wurde aufgrund der Pandemie nicht vergeben - erstmals in der über 40-jährigen Geschichte dieser Wahl. Die zahlreichen Absagen von internationalen Meisterschaften im Juniorenbereich – insbesondere im Sommersport – machten eine aus sportfachlicher Sicht faire und alle Sportarten umfassende Wahl unmöglich. Wir freuen uns darauf, in 2021 in der Sportstadt Düsseldorf wieder ein Sporttalent mit der höchsten Ehrung für Deutschlands beste Nachwuchsathlet:innen würdigen zu dürfen.


 
   

Juniorsportlerin des Jahres 2019

Alexandra Föster

Rudern


Die 17-jährige Ruderin Alexandra Föster ist am 26. Oktober 2019 von der Deutschen Sporthilfe und der Deutschen Post im Areal Böhler in der Sportstadt Düsseldorf als „Juniorsportlerin des Jahres“ 2019 ausgezeichnet worden. Damit ist Föster in der über 40-jährigen Geschichte dieser Auszeichnung die erste Ruderin, die in der Einzelwertung gekürt wird. 

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2019 in Tokio hatte Alexandra Föster in der Altersklasse U19 souverän den Titel gewonnen. Nach starken Auftritten im Vorlauf und im Halbfinale setzte sich das Ausnahmetalent auch im Finale direkt an die Spitze und ging mit einem Vorsprung von fast sieben Sekunden über die Ziellinie.

Bereits im Winter hatte sich Fösters überragende Form angedeutet, als sie bei den Indoor-Weltmeisterschaften, dem Rudern auf dem Ergometer, ebenfalls den U19-Titel gewinnen konnte. Alexandra Föster lebt und trainiert in Meschede (Sauerland) beim dort ansässigen Ruderclub. Neben den sportlichen Erfolgen hat Föster in diesem Jahr ihr Abitur mit einem Notendurchschnitt von 1,1 abgeschlossen und zum Wintersemester ein Studium zur Elektroingenieurin begonnen.

Die weiteren Finalist:innen in der Einzelwertung waren Snowboardcrosserin Jana Fischer (20, Bräunlingen), Skeletonfahrer Felix Keisinger (21, Schönau am Königssee), Eisschnellläufer Lukas Mann (20, Berlin) sowie der Nordische Kombinierer Julian Schmid (20, Oberstdorf), allesamt ebenfalls Junioren-Weltmeister.

In der Mannschaftswertung wurden die Bahnrad-Juniorinnen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr in der Besetzung Lea Sophie Friedrich (19, Dassow), Emma Götz (19, Walschleben) und Alessa-Catriona Pröpster (18, Jungingen) den Titel im Teamsprint bei den Junioren-Weltmeisterschaften im schweizerischen Aigle gewonnen hatten.

Para-Leichtathlet Léon Schäfer (22, Bremen/Leverkusen) und die gehörlose Badmintonspielerin Finja Rosendahl (16, Mülheim a. d. Ruhr) wurden im Behinderten- und Gehörlosensport geehrt.

Zahlen & Fakten

40Top-Talente wurden seit 1978 ausgezeichnet

13Preisträger:innen gewannen später Olympia-Gold

18Sportarten stellten bislang Preisträger:innen